Das Telemedizinzentrum der Uniklinik RWTH Aachen führt derzeit in der Region Aachen telemedizinische Projekte in der Intensivmedizin, Notfallmedizin, Alterstraumatologie, Kardiologie und Rehabilitation durch.

Telemedizin für den Notfall-Patienten verbessert nicht nur die Umsetzung von Leitlinien, sondern optimiert durch Übertragung präklinischer detaillierter Patientendaten in die Klinik die gesamte Prozesskette der Notfallversorgung. In der alterstraumatologischen Rehabilitation optimiert telemedizinische Unterstützung die Rehabilitationsplanung und hilft, auch durch Reduktion von Unterbrechungen des Reha-Aufenthaltes das Behandlungsergebnis zu verbessern.

Die Klinik für Operative Intensivmedizin der Uniklinik RWTH Aachen koordiniert u. a. das sektorenübergreifende Projekt TELnet@NRW, das im Rahmen des Innovationsfonds seit Februar 2017 bis Januar 2020 gefördert wird. Ziel von TELnet@NRW ist es, ein telemedizinisches Netzwerk in den Bereichen Infektiologie und Intensivmedizin aufzubauen, das Spezialisten im ambulanten

und stationären Bereich miteinander verbindet. TELnet@NRW hat über 1.000 infektiologische Telekonsile durchgeführt und mehr als 10.000 Intensivpatienten eingeschlossen.

TELnet@NRW ermöglicht dadurch eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung rund um die Uhr, unabhängig vom eigenen Wohnort, auch bei komplexen medizinischen Fragestellungen. Am Projekt nehmen als Konsortialpartner neben den Unikliniken aus Aachen und Münster 17 Krankenhäuser aus den Regionen Aachen und Münster, die Techniker Krankenkasse sowie die Ärztenetzwerke GKS Köln-Süd und MuM – Medizin und Mehr mit insgesamt über 100 Praxen teil.

Demonstrationen zur Telemedizin finden in der Halle A4 am Stand mit der Nr. 2 von Mittwoch, 4.12. bis Freitag, 6.12.2019 jeweils um 12 Uhr und 14 Uhr statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Besuchen Sie uns! Gerne informieren wir Sie ausführlich über unsere neuesten Projekte und zeigen Ihnen live, wie wir Telemedizin aktiv mitgestalten.