Dienstag, 3.12.2019

Öffentlichkeitsveranstaltung:

Wiederbelebungstraining „KIDS SAVE LIVES“

08:30 – 10:00 Uhr
Chicago (Konferenzbereich A)

Anlässlich des 19. Kongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin und der Initiative unseres Kongresspräsidenten Univ.-Prof. Dr. Bernd W. Böttiger, freuen wir uns auf die Teilnahme von 219 Hamburger Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 7 bis 10 an unserem Wiederbelebungstraining „KIDS SAVE LIVES“.

Der plötzliche Herztod gilt in der westlichen Welt als dritthäufigste Todesursache. Statistisch erleidet jeder zehnte Mensch einen außerklinischen Herzstillstand. Der Rettungsdienst kommt im Durchschnitt nach frühestens acht bis elf Minuten, das Gehirn stirbt jedoch bereits nach drei bis fünf Minuten. In mehr als 60% wird ein Herzstillstand von Laien beobachtet. Wenn diese sofort mit der Herzdruckmassage beginnen, verdreifacht sich die Überlebensrate. Mehr als 10.000 Menschenleben pro Jahr könnten zusätzlich gerettet werden, wenn mehr Laien sofort nach dem Herzstillstand mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen würden.

Der zentrale und nachhaltige Schlüssel zur Erhöhung der Ersthelferrate kann der Schulunterricht in Wiederbelebung, am besten noch vor der Pubertät, sein. Das Training von Jugendlichen in Wiederbelebung erhöht auch spürbar die soziale Interaktion und die soziale Kompetenz, und fast immer ist es auch mit sehr viel Spaß für alle Beteiligten verbunden. Jugendliche können dabei sehr gut auch als Multiplikatoren dienen, wenn man ihnen die Hausaufgabe gibt, in den folgenden 2 Wochen 10 weiteren Menschen zu zeigen, wie man im Notfall wiederbelebt.

Die DIVI möchte die Gelegenheit nutzen und die Hamburger Schülerinnen und Schüler „fit“ machen.

Donnerstag, 4.12.2019

Eröffnungsveranstaltung

12:30 – 14:00 Uhr
Hamburg (A1)

Begrüßung des DIVI – Präsidenten
Prof. Dr. Uwe Janssens

Begrüßung des Kongresspräsidenten
Univ.- Prof. Dr. Bernd W. Böttiger

Preisverleihungen

Forschungspreis – Posterwettbewerb
Förderstipendium der DIVI -Stiftung
Forschungsförderung im Bereich der intensiv- und notfallmedizinischen Gesundheitsfachberufe
Forschungsförderpreis Delir-Management
Valerius Preis

Grußwort des Bundesgesundheitsministers
Jens Georg Spahn

Festvortrag
Humor Hilft Heilen – Wie die Positive Psychologie das Gesundheitswesen verändert
Dr. Eckart von Hirschhausen
Arzt, Moderator, Kabarettisst und Gründer der Stiftung HUMOR HILFT HEILEN

Foto: Steffen Jänicke 2018

Donnerstag, 5.12.2019

Aktuelle Entwicklungen im Chefarztrecht: Problemfälle und Lösungsstrategien aus der Sicht des Rechtsanwalts

10:30 – 12:00 Uhr
Konstanz (BR A3)

 

Dr. Arnim Eberz

Herr  Dr.  Eberz  hat  sich  auf die bundesweite Beratung von Direktoren von Universitätskliniken und Chefärzten spezialisiert. Er berät diese in arbeitsrechtlichen bzw. beamtenrechtlichen Fragen, hinsichtlich der Ausübung des Liquidationsrechts, insbesondere der rechtlichen Voraussetzungen der GOÄ, bei Haftpflichtfällen, bei Auseinandersetzungen mit Ärztekammern, Beihilfestellen, privaten Krankenversicherungen, Patienten und Staatsanwaltschaften. Oberärzte und Fachärzte, die eine Chefarztposition  anstreben  berät  er  bei  dem  Verhandeln des Chefarztvertrages und einer Ausstattungsvereinbarung. Bei der angestrebten Position eines Klinikdirektors einer Universitätsklinik berät er zusätzlich auch bei den Berufungsverhandlungen.

Herr Dr. Eberz hält regelmäßig Vorträge zu aktuellen Rechtsfragen aus seinem Tätigkeitsbereich.
Rechtsanwalt der bundesweiten Chefärzte und Chefarztkandidaten berät und stellt aktuelle Rechtsfragen aus seiner Beratungspraxis vor. Themen werden insbesondere sein:

–              Die Sündenbockstrategie zahlreicher Krankenhausträger: Abwehrstrategien des Chefarztes
–              Der Chefarzt: Leitender Angestellter?
–              Die Umstrukturierung der Abteilung: Das kann jeden Chefarzt treffen!
–              Das Nachverhandeln von Chefarztverträgen: Möglich, und wenn ja, wie?
–              Der Chefarzt und das Arbeitszeitgesetz

Fragen und Anmerkungen seitens der Zuhörer sind ausdrücklich erwünscht.